Pages to the People

Mo

22

Jun

2009

Zurück aus Sharm El Sheikh ...

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Fr

12

Jun

2009

Campus der MIU

Das Semester an der Misr International University ist vorbei. Auch die Prüfungen habe ich bereits geschrieben. Daher zum Abschluss noch einige Bilder von der MIU. Einfach auf "mehr lesen" klicken.

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Mi

10

Jun

2009

Filmtipp: Garbage Dreams

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Mi

03

Jun

2009

Barack Obama am 4. Juni in Kairo (2)

In wenigen Stunden landet US-Präsident Barack Obama in Kairo. Um 10 Uhr ägyptischer Zeit, um genau zu sein. Für acht Stunden wird Obama in der Nilmetropole zu Gast sein. Und für mindestens diese acht Stunden werden in Kairo die ohnehin schon chaotischen Verhältnisse noch chaotischer sein. Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo schreibt in ihrem Vorbericht etwa:

 

"Aber nicht nur der Schauplatz der Rede beschäftigt die Ägypter, sondern auch der Weg dahin. Die Kairo-Universität liegt im Südwesten der Stadt, der Flughafen im Nordosten. Die stauerprobten Kairener stellen sich daher auf chaotische Verkehrsverhältnisse ein oder bleiben am 4. Juni direkt zu Hause. In vielen Schulen der Umgebung, darunter die nahe gelegene deutsche Schule, findet am Tag des Besuchs kein Unterricht statt. Läden werden geschlossen, ganze Straßenzüge geräumt und Balkone gesperrt. Zwangsweise zuhause bleiben auch die über 200.000 eingeschriebenen Studenten der Kairo Universität. Die ursprünglich für den 4. Juni angesetzten Examensprüfungen werden später nachgeholt."

 

Hier noch einige Zahlen zum Acht-Stunden-Besuch Obamas in Kairo:

 

  1. Drei Flugzeuge, unter anderem mit Panzerkampffahrzeugen, Helikoptern und Waffen zur Terrorismusbekämpfung beladen, stehen am Cairo Airport bereit.
  2. 3000 Geheimdienstmitarbeiter von CIA und FBI sind in Kairo eingetroffen.
  3. 30000 (ausgeschrieben: dreißigtausend) ägyptische Sicherheitskräfte und Soldaten werden Obamas Konvoi durch Kairo begleiten.
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Di

02

Jun

2009

Barack Obama am 4. Juni in Kairo

Von diesem Besuch wird ganz Kairo etwas haben. Und wenn es bloß stundenlange Verkehrsstaus und Absperrungen in der ganzen Stadt sind. Am 4. Juni wird US-Präsident Barack Obama zu Gast in der ägyptischen Hauptstadt sein. Zum ersten Mal überhaupt besucht ein US-Präsident die Millionen-Metropole am Nil. In der Vergangenheit empfing Ägyptens Präsident Hosni Mubarak Staatsgäste meist im Badeort Sharm el-Sheikh. Nicht ohne Grund. Sharm el-Sheikh ist kleiner, ruhiger, sicherer als Kairo. Für die Sicherheitskräfte ist der Besuch Obamas in Kairo ein Alptraum. Für die US-Administration ist es dagegen der verzweifelte Versuch, mit einer Rede an die muslimische Welt aus einer muslimischen Metropole wieder für etwas Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und der arabischen Welt zu sorgen.

Ob das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Acht Stunden wird Obama in Kairo bleiben, sich dabei zunächst mit dem ägyptischen Präsidenten treffen und anschließend in der Cairo University seine im Mittleren Osten gespannt erwartete Rede halten.

Ich habe übrigens auch etwas vom Besuch Obamas: Auf Grund der verschärften Sicherheitsbestimmungen fallen am Donnerstag, 4. Juni, alle Vorlesungen an den Universitäten Kairos aus. Ich wäre ohnehin zuhause geblieben, um die Rede im Fernsehen zu verfolgen.

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Sa

30

Mai

2009

Filmtipp: Cairo - A Divided City

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Do

28

Mai

2009

Im Sommer geht's nach Syrien und in den Libanon

Im vergangenen Januar hat die amerikanische Tageszeitung New York Times wieder ihre jährliche Liste der "44 Places to Go" herausgebracht. Auf Platz eins der Städte weltweit, die man 2009 unbedingt bereisen soll: Beirut (Link). Damaskus ist zwar nicht auf der Liste, die syrische Hauptstadt möchte ich aber ebenfalls ansehen. Also geht es für mich Anfang Juli von Kairo erst nach Damaskus, dann nach Beirut. Es folgen Stationen in Aleppo und Palmyra, bevor es über Damaskus wieder nach Kairo und von dort am nächsten Tag (18. Juli) zurück nach Deutschland geht.

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Do

28

Mai

2009

Prüfungstermine

In genau einer Woche ist die Vorlesungszeit an der Misr International University vorbei. Dann werden die "Final exams", die Abschlussprüfungen, geschrieben:

 

06. Juni: Arabisch

07. Juni: Middle East Politics

09. Juni: Writing for Mass Media

10. Juni: Public Opinion & Propaganda

11. Juni: Arab Society

 

Fünf Prüfungen in sechs Tagen - ein straffes Programm. Ich find's trotzdem gut. Denn somit kann ich anschließend noch drei Wochen lang durch Ägypten reisen und Kairo erleben.

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Mo

18

Mai

2009

41° C in Kairo

Der Wetterbericht vom 18. Mai 2009 Der Wetterbericht vom 18. Mai 2009

Es ist heiß in Kairo. Unglaublich heiß. Gestern waren es 41 Grad Celsius im Schatten. Dazu ein heißer Wind, der die tiefen Hochhausschluchten in Ägyptens überbevölkerten Hauptstadt in eine Sauna verwandelt. Frische Luft? Fehlanzeige. Vielmehr habe ich oftmals das Gefühl, die Luft würde brennen. Dieses Gemisch aus Hitze und Autoabgasen ist extrem. Und wir haben gerade Mitte Mai. Die wirklich heißen Tagen kommen erst noch...

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So

03

Mai

2009

5. Tag: Rückflug von Assuan nach Kairo

Zurück in Kairo, zurück im Chaos. Zwar bin ich immer noch am Nil, aber nun eben wieder im ganz anderen, dem lauten, unruhigen Ägypten. Viel Zeit, meine Eindrücke von der Nilkreuzfahrt zu verarbeiten, wird mir diese Stadt nicht geben, das steht fest. Schließlich ist in Kairo jeder Tag ein Abenteuer. Aber genau das macht das Leben hier ja so unheimlich spannend. Hallo Kairo, hallo Chaos: Ich bin zurück.

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Sa

02

Mai

2009

4. Tag: Philae Tempel & Assuan-Staudamm

Philae Tempel Philae Tempel
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Fr

01

Mai

2009

3. Tag: Edfu Tempel & Kom Ombo Tempel

Edfu Tempel Edfu Tempel
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Do

30

Apr

2009

2. Tag: Memnonkolosse, Tal der Könige & Tempel der Hatshepsut (anschließend Fahrt von Luxor nach Edfu)

Memnonkolosse (Luxor) Memnonkolosse (Luxor)
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Mi

29

Apr

2009

1. Tag: Tempel von Luxor & Tempel von Karnak

Erster Tag und gleich der erste Höhepunkt der Reise: der Karnak-Tempel, die größte Tempelanlage Ägyptens. Einfach beeindruckend. Da fehlen mir die Worte, aber die beigefügten Bilder sprechen ohnehin für sich. Der Luxor-Tempel erschien zwar anschließend im Vergleich nicht ganz so spektakulär, weil deutlich kleiner - der Besuch dieses Tempels hat sich aber ebenfalls gelohnt.
Morgen geht es dann ins Tal der Könige. An jenen Ort also, an dem Howard Carter 1922 das weltberühmte Grab Tutanchamuns entdeckte.

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Mi

29

Apr

2009

Nilkreuzfahrt von Luxor nach Assuan

Das moderne Kairo hat eine Menge zu bieten, keine Frage. Aber mal ehrlich: Wer denkt beim Stichwort Ägypten nicht an die jahrtausendealten Tempelanlagen, Hieroglyphenschriften, das Tal der Könige oder Tutanchamun? Eben. Und das will ich einfach mal gesehen haben. Deswegen geht es für mich in den kommenden fünf Tagen von Luxor nach Assuan. Nicht alleine, sondern mit meiner Freundin. Und auch nicht irgendwie, sondern ganz klassisch - wie schon Anfang des 20. Jahrhunderts praktiziert - mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff. Immer schön den Nil flussaufwärts (siehe Reiseroute).

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Mi

29

Apr

2009

Hinweis

Die folgenden Blogeinträge sind zwar erst nach dem 10. Mai online gestellt worden. Ich habe sie dennoch mit dem Datum versehen, auf das sich die Einträge inhaltlich beziehen. So geht - wie ich finde - der Charakter eines persönlichen Reiseberichts nicht verloren. Also: Nicht wundern, einfach lesen.

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Fr

24

Apr

2009

Fußball-Derby in Kairo: Zamalek gegen Al Ahly

Fankurve von Al Ahly vier Stunden vor dem Anpfiff Fankurve von Al Ahly vier Stunden vor dem Anpfiff

Richtig glauben will er es mir zunächst nicht. Also fragt der Busfahrer lieber noch einmal nach: "Zamalek, Al Ahly, Stadium, you?" Seine Stimme klingt ernst - und ungläubig zugleich. Ich nicke. Wenige Minuten später stehe ich dann vor den Eingangstoren des Militär-Stadions in Kairo, Austragungsort des wichtigsten Fußball-Derbys Kairos, Ägyptens und der gesamten arabischen Welt: Zamalek gegen Al Ahly. Dieses emotionsgeladene und in der Vergangenheit häufig von Ausschreitungen begleitete Spiel teilt die Nilmetropole bei jedem Aufeinandertreffen für mindestens einen Tag in zwei Lager: rot (Al Ahly) und weiß (Zamalek). Und ich mittendrin. Größere Sympathien hege ich eigentlich für Al Ahly, mein Sitzplatz befindet sich allerdings - wie ich am Stadion von einem der unzähligen Polizisten erfahre - auf der Tribünenhälfte von Zamalek. "Ein Glück", denke ich, nachdem ich das Stadion betreten habe, "ein Glück, dass ich mich heute Morgen dazu entschlossen habe, mein Al-Ahly-Trikot im Schrank hängen zu lassen." Statt dessen trage ich ein blaues T-Shirt. Neutraler geht es an diesem Tag eigentlich gar nicht mehr. Stichwort neutral: Weil des Derby in der Vergangenheit stets zu emotional war, werden die Begegnungen zwischen den beiden Dauerrivalen Kairos seit einigen Jahren nur noch von ausländischen Schiedsrichtern geleitet. Dieses Mal ist es der Belgier Frank de Bleeckere. Der ist zwar FIFA-Schiedsrichter, spricht aber kein Wort Arabisch.

Mein Arabisch lässt zwar ebenfalls zu Wünschen übrig, reicht aber für kurze Dialoge mit anderen Anhängern. Und Zeit für Smalltalks habe ich reichlich, schließlich bin ich schon knapp fünf (!) Stunden vor dem Anpfiff im Stadion. Und mit mir mehrere tausend andere Fans. Es ist also nicht so, dass ich es kaum erwarten konnte, endlich im Stadion zu sitzen (obwohl: nach sieben Kontrollen bemerke ich doch eine gewisse Erleichterung, auf meinem Platz zu sitzen) . In Kairo, dieser unglaublich großen und unheimlich chaotischen Stadt, ist es schlicht nicht anders möglich garantiert - und sicher - ins Stadion zu kommen. Eintrittskarte hin oder her. Denn je näher der Spielbeginn rückt, desto größer wird der Andrang vor den Eingangstoren. Hinzu kommt die Willkür der ägyptischen Sicherheitskräfte, die Tore ab 18 Uhr - also über zwei Stunden vor dem Anpfiff - gelegentlich einfach zu schließen und keine weiteren Anhänger mehr hineinzulassen. Aus gutem Grund übrigens: In Ägypten gibt es keine Platzkarten, jeder Zuschauer kann also mit seinem Ticket einfach einen freien Platz suchen. Es wird einzig nach Verein und in drei verschiedenen Preisklassen unterschieden. Da ist eine Massenpanik bei zu vielen Zuchauern praktisch vorprogrammiert. An diesem Abend aber läuft es ruhig ab. Auch, weil das Stadion nicht voll besetzt ist. Viele Anhänger müssen das Spiel statt dessen in einer Shisha-Bar vor den Fernsehgeräten verfolgen. Und auch wenn die Stimmung wirklich klasse war, sportlich hatten sie beim 0:0 nicht wirklich etwas verpasst. Bilder und Videos gibt es unter "mehr lesen".

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Mi

22

Apr

2009

Nozha El Gedida

Ausblick von der Dachterasse Ausblick von der Dachterasse

Klar, Al Rehab war schön. Sehr schön sogar. So ruhig und sauber. Aber auf Dauer eben auch ziemlich langweilig. Al Rehab ist künstlich, einer dieser Stadtteile, die erst auf dem Reißbrett entworfen und dann irgendwo in der Wüste außerhalb Kairos nach Plan errichtet werden. Wohnhaus neben Wohnhaus, immer nach dem gleichen Muster. Und ohne arabisches Flair. Al Rehab war einfach nicht Kairo, nicht Ägypten. Deswegen bin ich umgezogen. Anfang April schon, mein Eintrag kommt also - da bin ich ehrlich - etwas spät. Ich wohne nun in Nozha El Gedida, im Stadtteil Heliopolis. Raus aus der Wüste, rein ins wahre Geschehen Kairos. Endlich.

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So

19

Apr

2009

Oase El Fayoum

El Fayoum El Fayoum

Die Oase El Fayoum liegt etwa 100 Kilometer südwestlich von Kairo. Sie ist etwa 70 Kilometer breit und 60 Kilometer lang. Etwa zwei Millionen Menschen leben in dieser extrem fruchtbaren Gegend, die vom Nil über Hunderte Kapillarkanäle bewässert wird. In El Fayoum werden heute hauptsächlich Gemüse und Zuckerrohr angebaut, dazu gibt es unzählige Haine aus Zitrus-, Nuss- und Olivenbäumen. Der Qarun-See, an dem schon die Pharaonen der 13. Dynastie mit Vorliebe Urlaub gemacht haben sollen, führt permanent Wasser, liegt allerdings 45 Meter unter dem Meeresspiegel und versalzt langsam.

Die Ruhe in El Fayoum täuscht jedoch. Diese Region hat die strengsten Sicherheitsvorschriften im ganzen Land. Viele islamistische Terroristen, die an den Anschlägen auf Touristen in Ägypten Mitte der 90er Jahre beteiligt waren, stammten aus El Fayoum. Seither verfolgt man in dieser Gegend eine äußerst restriktive Politik. So restriktiv, dass wir (14 Studenten und unser Fahrer) während unseres gesamten Aufenthalts in El Fayoum von einer Polizeieskorte begleitet wurden. Sicher ist sicher. Gestört hat es mich auch nicht wirklich. Und nach den vielen Wochen im lauten, stressigen Kairo war ein Tag am See genau das Richtige... Für Bilder einfach auf "mehr lesen" klicken.

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So

12

Apr

2009

Die Pyramiden von Gizeh

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Do

09

Apr

2009

MIU-Festival: International Day

Francois aus Frankreich Francois aus Frankreich

Es vergeht kaum eine Woche an der Misr International University (MIU), in der nicht irgend eine Veranstaltung auf dem Campus stattfindet. Dieses Mal war es der "International Day". Neben einem musikalischen Rahmenprogramm wurden von Studenten diverse Nationen an kleinen Ständen vorgestellt. Als deutscher Austauschstudent habe ich - gemeinsam mit den anderen deutschen Studenten - mein Heimatland vorgestellt. Natürlich mit Brezeln, gebacken von einem Bäcker im Stadtteil Maadi. Zudem haben wir ein kleines Quiz durchgeführt: zehn Fragen rund um das Thema "Bundesrepublik Deutschland". Leichte Fragen, wie wir fanden. Zumal wir zu fast jeder Frage vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben hatten. Die ägyptischen Studenten taten sich dennoch ziemlich schwer damit. Nicht wenige halten offensichtlich Michael Ballack für den Bundeskanzler und den Fujimama für den höchsten Berg Deutschlands. Nur bei den deutschen Automarken wussten sie alle bescheid: BMW, Mercedes und Volkswagen kommen aus Deutschland, Renault nicht. Bravo. Bilder vom Event gibt's natürlich auch. Einfach auf "mehr lesen" klicken.

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Sa

04

Apr

2009

Model United Nations (MUN)

Banner: Model United Nations an der MIU Banner: Model United Nations an der MIU

Biofuels and food crises - ein Thema, das für die Delegierten eine echte Herausforderung darstellte. Zu unterschiedlich waren die nationalen Interessen. Wer ist von der Lebensmittelkrise wie stark betroffen? Wer profitiert vom Wechsel von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Kraftstoffen? Und wer nicht? Stellt der Wechsel für die Entwicklungsländer eine Möglichkeit zum Fortschritt dar? Fragen über Fragen, die im Planspiel "Model United Nations" (kurz: MUN) für kontroverse Debatten sorgten. Die Misr International University hat das Planspiel in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen (UN) in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt. Hier gibt es weitere Informationen zum MUN-Planspiel. Als Austauschstudent habe ich im Economic and Social Council natürlich die deutsche Delegation vertreten. Und natürlich gibt es auch Fotos zum Planspiel. Einfach auf "mehr lesen" klicken.

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Mi

25

Mär

2009

MIU-Festival: The Day of loving Egypt

The Day of loving Egypt The Day of loving Egypt

In den Bäumen, aus den Fenstern und natürlich am Mast - die schwarz-weiß-rote Nationalflagge Ägyptens hing heute wirklich überall auf dem Campus der Misr International University (MIU). Ebenso die Porträts bedeutender Politiker und Intellektueller, die die Geschichte Ägyptens geprägt haben oder noch immer prägen. Warum? Weil die MIU jährlich den "Day of loving Egypt" feiert. Nicht irgendwie, sondern mit einem großen Festival. Das findet direkt auf dem Campus statt. Mit orientalischem Essen und Getränken, kleinen Showauftritten und einem Konzert. So auch heute. Und eben dieses Konzert war wirklich spitze. Es trat nämlich nicht irgendeine Uni-Band auf, sondern Wust el-Balad. Die sind in Ägypten unglaublich bekannt. Ihre Liedtexte kennt hier jeder. Aber seht selbst, ich habe ein kurzes Video aufgenommen (leider nicht in bester Qualität). Einfach auf "mehr lesen" klicken. Da gibt's auch eine Fotogallerie.

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Di

24

Mär

2009

Neue Fotos

Hier gibt's neue Fotos aus Kairo.

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So

22

Mär

2009

Send message to 19991 - Lieferservice in Kairo

Pizzaservice von Papa John's Pizzaservice von Papa John's

Der Straßenverkehr in Kairo ist eine Katastrophe. Vor allem im Stadtzentrum. In Al Rehab sind die Straßen dagegen weniger befahren als in einer deutschen Kleinstadt. Nach 20 Uhr sorgen nur noch Linienbusse und Motorräder für Bewegung im Viertel. Wobei "nur" im Fall der Motorräder das falsche Wort ist. Davon fahren hier nämlich unzählige rum - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Allerdings sind die Ägypter keine leidenschaftlichen Hobbyfahrer (zumindest sind sie mir als solche noch nicht aufgefallen), es handelt sich hier vielmehr um den Lieferservice. Der steht bei den wohlhabenden Bewohnern Al Rehabs ziemlich hoch im Kurs. Kein Wunder, schließlich hat hier jedes Restaurant, jedes Geschäft einen Lieferservice. Kostenlos. Und so wird hier jeden Tag Fast Food von McDonald's oder Pizza Hut ebenso ins Haus geliefert wie Medikamente, frisches Obst und Gemüse vom Markt oder der wöchentliche Lebensmittelbedarf einer Durchschnittsfamilie aus dem Supermarkt. Das sieht mitunter zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus, klappt aber wunderbar. Und ist auch noch herrlich unkompliziert: Einfach anrufen und die Bestellung durchgeben - oder aber gleich alles per SMS erledigen. Ich gehe bislang noch selbst einkaufen, auch mein Essen habe ich mir noch nicht nach Hause bringen lassen. Noch nicht.

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Fr

20

Mär

2009

Party in der US-Botschaft

Meterhohe Betonwände lassen allenfalls erahnen, was sich im riesigen Gebäudekomplex an der Kamal El Din Salah Street abspielt. Die Musik ist dagegen schon aus weiter Entfernung zu hören. House-Musik, deren Bass beinahe die komplette Straße beben lässt. Den schwer bewaffneten Soldaten an den Straßensperren und vor dem Eingangstor scheint es zu gefallen. Sie tanzen. Einer von ihn lacht sogar für einen kurzen Moment. Im Eingangsbereich aber ist der Spaß vorbei. Denn in Kairo wird kein Gebäude so stark gesichert wie das der US-Botschaft - selbst der Palast des ägyptischen Präsidenten nicht. Wen wundert's, schließlich sind US-Botschaften gerade in der arabischen Welt immer wieder Ziel terroristischer Anschläge gewesen, zuletzt im Jemen und in der Türkei.


Entsprechend ausführlich sind die Sicherheitskontrollen. Das dauert, zumal draußen zahlreiche Interessierte auf Einlass hoffen. Da ist Geduld gefragt. Für die anderen, wir kommen nämlich ohne Probleme rein. Kontakte sind in Ägypten eben alles, in diesem Fall der zu einem US-Marine-Soldaten. Vorbei an den anderen wartetenden Gästen passieren wir schnell die Sicherheitskontrollen, geben Kamera und Mobiltelefon ab und tragen uns in die Gästeliste ein. Dann geht's mit dem Fahrstuhl hinauf auf die Dachterasse. Der totale Wahnsinn. Tolle Musik, tolle Atmosphäre und eine fantastische Location. Eine Party auf der Dachterasse der US-Botschaft mitten in Kairo ist wirklich der Hammer! Das hätte ich gerne festgehalten, aber ohne Kamera keine Fotos. Egal. Wir hatten Spaß.

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Do

19

Mär

2009

Postanschrift in Kairo

Emails sind ja schön und gut, aber einen traditionellen Brief zu erhalten ist dann doch noch etwas anderes. Für den Fall also, dass mir jemand einmal einen Brief oder ein Paket nach Kairo schicken möchte: Ich habe hier nun eine ständige Postanschrift. Nicht bei mir zuhause, sondern in der Misr International University. Bei Interesse einfach melden, dann gibt's die Anschrift. Per Email, versteht sich.

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Fr

13

Mär

2009

Al Rehab

Al Rehab Al Rehab

Das Durchschnittseinkommen in Ägypten beträgt etwa zehn US-Dollar pro Tag (umgerechnet knapp 60 ägyptische Pfund pro Tag). Macht im Monat also etwa 1800 ägyptische Pfund. Warum ich das schreibe? Weil die monatliche Miete für ein einfaches, kleines Apartment in Al Rehab etwa 2000 ägyptische Pfund beträgt. Wer es etwas geräumiger mag, zahlt hier für eine kleine Villa sogar 7000 ägyptische Pfund im Monat. Ohne Nebenkosten natürlich. Der Kaufpreis für eine schlichte 4-Zimmer-Wohnung liegt übrigens bei 400000 ägyptischen Pfund. Kein Wunder also, dass sich in Al Rehab ausschließlich die gehobene Mittelklasse und die Großverdiener Kairos versammelt haben. Und ich mittendrin. Denn für ägyptische Verhältnisse bin ich hier ebenfalls ziemlich wohlhabend. Ein Gedanke, an den ich mich gewöhnen könnte. Schließlich ist das Leben in Al Rehab äußerst angenehm. Der Stadtteil ist leise, sauber und wunderschön. Zum Beweis ein paar Fotos (einfach auf "mehr lesen" klicken). Und wer noch mehr über Al Rehab wissen möchte: Hier geht's zur offiziellen Homepage von Al Rehab.

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Mo

09

Mär

2009

„[...] denn das Gebet ist den Gläubigen für jede bestimmte Zeit vorgeschrieben."

Der Koran schreibt dem Gläubigen das Pflichtgebet zu fünf bestimmten Tageszeiten vor. Man unterscheidet die eigentlichen Pflichtgebete (fard), die keinesfalls unterlassen werden dürfen, von den sogenannten sunna-Gebeten, die den fard-Gebeten vorangehen oder folgen. Nafl-Gebete sind vollkommen freiwillige Gebete. Witr ist ein verbindliches (wadschib) Gebet, das nach dem Nachtgebet verrichtet wird und aus drei Gebetsabschnitten besteht. Alle Gebete bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Gebetsabschnitten (rak‘a, siehe unten). Die folgende Tabelle gibt Aufschluß über Zeiten des Gebets, Anzahl der Abschnitte (rak‘a) in jedem Gebet und über die Art der Gebete (fard, sunna, nafl, wadschib).

Quelle: www.islam.de

 

So weit, so gut. Wie allgegenwärtig die Religion hier in Kairo dann aber auch wirklich ist, hat mich schon etwas überrascht. Es hat mir anfangs sogar den Schlaf geraubt. Nicht, weil ich etwa stundenlang über das Thema Islam nachgedacht hätte. Nein, es lag schlicht am Muezzin, der mich jeden Morgen zwischen vier und fünf Uhr mit seinem lautstarken Aufruf zum Gebet aufschrecken ließ. Das kannte ich einfach nicht. Inzwischen weckt mich der Muezzin aber nur noch ganz selten. Und wenn, dann drehe ich mich einfach wieder um und lasse mich von ihm in den Schlaf singen.

In den Räumen der Misr International Universität schien der Islam dagegen weit weg. Welch ein Irrtum. Auch hier gibt es Momente, die für mich immer wieder neu und lehrreich zugleich sind. Denn dass ein Dozent im Seminarraum plötzlich seine Schuhe auszieht, auf den Boden kniet und ein Gebet beginnt - das hatte ich nun wirklich noch nicht erlebt...

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Fr

06

Mär

2009

33 Grad in Kairo

Der Wetterbericht vom 6. März 2009 Der Wetterbericht vom 6. März 2009

Das hat hier schon etwas von Urlaub. Bei 33 Grad in der Sonne sitzen, ein Eis essen oder mit einem frisch gepressten Orangensaft in der Hand entspannen. Kein Stress, keine Vorlesungen - einfach nur das Leben genießen. Herrlich. Und es kommt noch besser: Wegen eines islamischen Feiertages (Geburtstag des Propheten Muhammed) fallen am Montag alle Vorlesungen an der Universität aus. Heißt für mich: Langes Wochenende. Jede Menge Zeit also, das wunderbare Wetter zu genießen.

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Fr

06

Mär

2009

Al Ahly Kairo

Al Ahly ist ein Fußballverein aus Kairo. Nicht irgendein Verein, sondern der Verein in Ägypten. 30 ägyptische Meistertitel, 33 Pokalsiege. Dazu kommen sechs Erfolge in der afrikanischen CAF Champions League, drei davon in den vergangenen vier Jahren (2005, 2006 und 2008). Wenn Al Ahly spielt, ist die Atmosphäre in Kairo eine andere. Die Nilmetropole ist dann zwar immer noch laut und chaotisch, aber es ist eben alles etwas weniger laut und weniger chaotisch als sonst. Auf den Straßen zumindest. Anders in den vielen Restaurants, Kaffeehäusern und Shisha-Bars. Da wird geschrien und geflucht, gejubelt und getanzt. Fußball gucken in Ägypten ist ein Erlebnis. Ein Gemeinschaftserlebnis, mit Shisha und Tee. Ginge es nach mir, Al Ahly könnte jeden Abend spielen...

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Fr

27

Feb

2009

Fotos vom Pyramidenlauf

Startbereich Startbereich

Platz 234. Ich bin zufrieden. Immerhin waren beim Pyramidenlauf knapp 1300 Aktive an den Start gegangen. Die Zeit verschweige ich. Ist auch nur zweitrangig. Im Vordergrund stand für mich schließlich der Spaß. Und den hatte ich. Auch wenn es verdammt anstrengend war: immer wieder auf und ab, dazu Gegenwind auf dem zweiten Teilstück hinter dem Wendepunkt und ein unangenehmer Sandsturm wenige Minuten vor Zieleinlauf. Egal, bei so einem Blick auf die Pyramiden. Hier gibt's Fotos vom Event.

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Do

26

Feb

2009

UEFA-Cup: Werder Bremen live im TV

Ganz ehrlich, ein kleines Schmunzeln kann ich mir nicht verkneifen. Zu kurios ist die ganze Sache. Wenn Fußball-Bundesligist Werder Bremen heute Abend beim AC Mailand zum Rückspiel im UEFA-Pokal antritt, bleibt den Interessierten in Deutschland einzig das Radio, um das Spiel live miterleben zu können. Keine Bilder im Fernsehen, nicht einmal das vereinseigene Werder-TV darf via Internet übertragen. Ganz anders in Kairo und der restlichen arabischen Welt. Denn hier gibt es Al Jazeera Sport. Und dieser Fernsehsender hat, anders als die deutschen Sender, die Rechte an der Live-Übertragung erworben. Satelliten-Empfangsdaten - auch für die restlichen UEFA-Pokal-Spiele - gibt's hier.

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Mo

23

Feb

2009

Anschlag auf Touristen in Kairo

Mir geht es gut. Das vorneweg. Ich war am vergangenen Sonntag nicht in Khan al-Khalili, als dort ein Anschlag auf Touristen verübt wurde. Glücklicherweise. Informationen zum Anschlag kann ich an dieser Stelle keine geben. Nicht, weil ich nicht wollte. Es ist hier in Kairo für mich schlicht nicht möglich, an nähere Informationen zu kommen. Selbst Al Jazeera berichtet nur beiläufig über dieses Thema. So bleiben mir nur die Informationen aus dem Internet. Es scheint fast so, als wenn der Anschlag die europäischen Medien mehr beschäftigt als die arabischen.

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Sa

21

Feb

2009

Fotos

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Fr

20

Feb

2009

A child of Cairo's streets, with a child of her own

Sicher, Kairo hat wunderbare Seiten. Das Leben hier kann wunderbar sein - wenn man das nötige Kleingeld besitzt. Kairo hat aber auch schreckliche, erschütternde Seiten. Das Leben dort ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Jeffrey Fleishman, ein Reporter der amerikanischen Tageszeitung "Los Angeles Times", erzählt die Geschichte eines 13-jährigen Straßenkindes.

weiterlesen hier (Los Angeles Times, 17. Februar 2009)

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Fr

13

Feb

2009

Khan al-Khalili - Teil II

Von wegen, erst einmal langsam an den arabischen Alltag gewöhnen. Schon nach wenigen Tagen war ich mittendrin im Geschehen. Antwan (Zweiter von links), der im vergangenen Jahr in Bremen studiert hatte, nahm mich gemeinsam mit der Familie seiner Freundin mit nach Khan al-Khalili (siehe Bericht unten). Tee trinken und Spaß haben. Unterhalten wurde sich übrigens in deutsch, englisch und arabisch - ein einziges Durcheinander, aber irgendwie hat jeder jeden verstanden.

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Di

10

Feb

2009

Pyramidenlauf 2009

Die Mykerinos-Pyramide als Tourist besichtigen? Das kann jeder. Auf dem Kamel einmal um die kleinste der drei Pyramiden in Gizeh herum zu reiten finde ich auch nicht gerade originell. Die Idee, die Besichtigung mit einem Acht-Kilomter-Lauf zu verbinden, gefällt mir hingegen. Also habe ich mich für den "Pyramidenlauf 2009" angemeldet. Die Strecke führt von der Mykerinos-Pyramide auf einer kleinen Asphaltstraße drei Kilometer in die Wüste. Danach geht es einen Kilometer durch die Wüste zu einem Wendepunkt. Von dort geht es dann auf der gleichen Strecke zurück. Organisator ist die Deutsche Evangelische Oberschule (DEO) Kairo. Am 27. Februar wird die Veranstaltung stattfinden, bis dahin heißt es für mich: Laufschuhe kaufen.

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So

08

Feb

2009

Orientation Day an der MIU Kairo

Misr International University Misr International University

Diese Universität ist der Wahnsinn. Klar, ich wusste vorher, dass es sich bei der Misr International University um eine Privatuniversität handelt. Aber ich wusste nicht, was das für mich bedeuten würden - im positven Sinn. Die Seminarräume sind neu und technisch beeindruckend gut ausgestattet. Für jeden Teilnehmer steht ein eigener Macintosh-Computer mit Flachbildschirm (!) zur Verfügung. In jedem Raum hängen Beamer an der Decke. Die Stühle sind keine Stühle, es sind Leder-Sessel. Außerdem gibt es ein Hörfunkstudio, ein Fernsehstudio, ein Fotolabor, einen Konferenzraum für Print-Seminare und und und... Einfach unfassbar. Und natürlich hat man überall auf dem Campus kostenlos W-Lan-Internet. Ich wünschte, die Hochschule Bremen wäre auch nur annähernd so gut ausgestattet. Ganz klar: Hier lässt es sich ein Semester lang garantiert richtig gut studieren...

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Sa

07

Feb

2009

Kamelrennen live im Fernsehen

Ganz klar, Sportart Nummer eins in Ägypten ist Fußball. Egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man den Fernseher einschaltet, auf irgendeinem der vielen arabischen Sportsender läuft garantiert ein Fußballspiel. Live oder in der Wiederholung. In voller Länge oder als Zusammenfassung. Aus Ägypten oder Europa. Egal ob Al Ahly gegen Sfax, Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld oder Champions-League-Spiele von Juventus Turin. Hauptsache Fußball. Randsportarten haben es da schwer. Dabei gibt es hier verdammt spannende Sportereignisse. Und das sogar live im Fernsehen. Kamelrennen zum Beispiel. Zwar habe ich kein einziges Wort von dem verstanden, was der Reporter ins Mikrofon geschrien hat. Aber egal, es war unterhaltsam. Und das soll Fernsehen doch in erster Linie sein, oder?

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Do

05

Feb

2009

Neue Handynummer

Vodafone ist überall. Natürlich auch in Ägypten. Und weil es einfach viel billiger ist, sich hier eine neue SIM-Karte zu kaufen, habe ich nun für meine Zeit in Kairo eine neue Handynummer. Die wird natürlich nicht online gestellt. Also einfach bei Interesse per Email melden...

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Do

05

Feb

2009

Winter in Kairo

Es ist Winter in Ägypten. Für einen Ägypter. Für mich hingegen hat hier Anfang Februar der Sommer begonnen. Tagsüber jedenfalls. Dann steigt das Thermometer hier in Kairo bis auf 28 Grad. Bestes Badewetter also. Deshalb waren wir heute im El-Rehab Club. Einfach mal in der Sonne liegen und entspannen. Fast wie Urlaub. Dabei soll ich hier eigentlich studieren. Aber das hat ja noch etwas Zeit, die Vorlesungen beginnen erst am Sonntag. Und bis dahin heißt es: Sonne tanken.

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Mi

04

Feb

2009

Khan al-Khalili

Khan al-Khalili ist der wohl bekannteste Basar in Kairo und einer der größten Marktplätze auf der ganzen Welt. Aber es ist mehr als ein Basar. Khan al-Khalili ist eine Aneinanderreihung verschiedener Basare und Läden mitten im islamischen Kairo. Ein Muss für jeden Besucher dieser Stadt. Nicht nur, weil es einem dieses typische orientalische Flair vermittelt. Auch, weil man hier wirklich alles kaufen kann, von orientalischen Gewürzen, Obst und Gemüse bis hin Waschpulver oder Möbelstücken. Herrlich sind außerdem die Duftstände. Dort wird jeder erdenkliche Duft zusammengestellt und auf diese Weise teure Original-Düfte westlicher Herrsteller kopiert.
Ein ganz heißer Tipp in Khan al-Khalili ist übrigens das Kaffeehaus Fishawi. Es befindet sich in einer kleinen Seitengasse. Angeblich hat es seit seiner Gründung durchgängig jeden Tag 24 Stunden geöffnet, mit Ausnahme von Ramadan versteht sich. Der Tee dort wird nach orientalischer Art mit einem Minzezweig im Glas serviert und schmeckt wirklich klasse.
Ach ja: In den kommenden Tagen werde ich Bilder von diesem Abend online stellen. Ich bin dort nämlich nicht alleine gewesen, sondern zusammen mit der Familie der Freundin meines ägyptischen Freundes Antwan...

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Mi

04

Feb

2009

Verkehrsunfall auf ägyptische Art

Wirklich geheuer war mir der Straßenverkehr in Kairo vom ersten Tag an nicht. So ganz ohne Fahrspuren und Ampelanlagen. So wird aus einer zweispurigen Schnellstraße schnell eine drei- oder vierspurige. Und an Kreuzungen und anderen Knotenpunkten der Stadt gilt das Gesetz des Stärkeren. Nicht ohne Grund steht in vielen Reiseführern über Kairo geschrieben, dass das Überqueren der Straßen für Touristen eine Art Mutprobe ist. Mit ein bisschen Übung ist das aber gar nicht so schwer: Einfach entschlossen über die Straße gehen und immer (!) alle Autos im Blick haben. Bei mir klappt das inzwischen jedenfalls ganz gut - übrigens zur Überrachung meiner ägyptischen Bekannten. Die hatten - glaube ich - etwas Sorge um mich, als sie mich zum ersten Mal beim Überqueren einer mehrspurigen Hauptstraße gesehen haben.
Im Auto ist man dagegen sicher. Zumindest so sicher, dass man nicht verletzt wird. Ein Abenteuer ist eine Autofahrt in Kairo dennoch. Und unterhaltsam. Gestern ist uns ein Auto ins Heck gefahren. In Deutschland ein klare Sache: Sicherheitsabstand nicht eingehalten, ein Fall für die Versicherung. Punkt. Nicht aber in Kairo. Hier sind einfach beide weitergefahren. Bei der nächsten Möglichkeit wurde dann kurz der Unfallhergang diskutiert - während der Fahrt durch das geöffnete Seitenfenster natürlich. Keine Ahnung, was dort gesagt wurde. Ich habe kein einziges Wort verstanden. War wohl besser so.

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Mo

02

Feb

2009

Kairo ist fantastisch

Fantastisch. Diese Stadt ist einfach fantastisch. Jetzt, wo die Sonne untergegangen ist, spielt sich auf den Straßen und in den vielen kleinen Shisha-Bars und Restaurants das wahre arabische Leben ab - die Musik, die Atmosphäre, der Geruch nach Shisha-Pfeifen und arabischer Küche. Einfach wunderbar. Ich sitze gerade in einem Restaurant und schreibe diese Zeilen - per W-Lan versteht sich. Das steht einem in Kairo nämlich flächendeckend kostenlos zur Verfügung. Ich werde mich hier nun ins Nachtleben stürzen. Mehr gibt's dann morgen.

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So

01

Feb

2009

Kairo - Die Mutter der Welt

"Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Sein Staub ist aus Gold. Sein Nil ist ein Wunder. Seine Frauen sind wie die schwarzhäutigen Jungfrauen des Paradieses. Und wie könnte es anders sein, da Kairo die Mutter der Welt ist?"
(Aus den Märchen von 1001 Nacht)

 

Logisch also, dass ich diese faszinierende Stadt einmal gesehen haben muss. Für ein halbes Jahr werde ich daher in die Nilmetropole ziehen. Zum Studieren, versteht sich. Schließlich ist dieses Auslandssemester Teil meines Journalistikstudiums. Aber natürlich möchte ich Kairo auch richtig kennenzulernen. In diesem Blog werde ich über meine Erfahrungen und Abenteuer im Land der Pyramiden berichten. Am morgigen Montag geht es los...

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